von wolfgang

Lichternenumzug

11. November 2012 in Allgemein

Heute war der traditionelle Lichternenumzug zum 11.11. Es war noch nicht so ganz klar, ob das Wetter auch wirklich geeignet ist.
Es haben sich dann aber doch immerhin sieben Erwachsene (davon drei Hausbewohner) und drei Kinder eingefunden. Zum Glück hatte sich herumgesprochen, dass jeder eine Laterne mitbringen muss. Zuvor haben wir uns noch an lecker Kuchen gestärkt. Den hatte Anne-Christin noch schnell am Nachmittag gebacken. Der Aufbruch geschah dann etwas überstürzt, einige hatten den Kuchen noch nicht ganz runter geschluckt. Da der Laternenumzug aber pünktlich um 17 Uhr 30 angesagt war, wollten wir ja auch nicht zu spät kommen. Also schnell den Kindern die Jacken angezogen, wieder ausgezogen, Matschhosen angezogen und die Jacken wieder angezogen. Dann noch schnell die Kerzen in den Laternen angezündet beziehungsweise den Stromfluss eingeschaltet.

Unterwegs gab es für die Erwachsenen einen Glühweinstand. Der war allerdings bereits geschlossen. Oder die Betreiber hatten vergessen ihn aufzubauen, das haben wir nicht heraus bekommen. Dann ging es in unterschiedlichem Tempo und mit unterschiedlichen Wartezeiten weiter bis zur Fridolinskirche in Stetten. Das war nämlich das erste Ziel des Umzuges.

Auf dem Rückweg wurden dann bald die ersten Beine müde und die ersten Kerzen brannten aus. Danach gabs noch Kürbissuppe, dann schnell ins Bett und noch schnell einen Blogeintrag schreiben.

Der Fotograf heute hatte es ein bisschen schwer. Zum einen sind Laternen grundsätzlich nicht so gerne zu fotografieren. Entweder ist die Laterne zu hell und die Umgebung zu dunkel oder umgekehrt. Ist die Laterne zu hell, kann sich der Fotograf mit dem Blitz etwas behelfen. Dann werden die Bilder unnatürlich und die Verhältnisse stimmen wieder nicht. Kein Zufall ist es, dass eine Laterne besonders oft im Bild auftaucht. Die ist immer dem Fotografen vor der Linse herumgebaumelt. Der Trick hat damit zu tun, dass das Auge sehr viel besser mit starken Helldunkelunterschieden umgehen kann als jedwede Kameratechnik.

Es war noch eine Laternenprämierung angesetzt. Interessant dabei ist, dass die meisten Laternen doppelt prämiert wurden. Eine Laterne beispielsweise hatte die tollsten Muster und die tollsten Farben. Dafür gab es einen Preis (1. Designpreis). Außerdem war die gleiche Laterne mit den tollsten Klebresten verschmiert (1. Klebrestepreis). Eine andere Laterne war aus den originellsten Materialien (1. Materialpreis) und hatte eine Anzünde- und Auspusteklappe (1. Technikpreis). Eine weitere Laterne hatte den tollsten Frosch (1. Froschpreis) und den geradesten Stap (1. Stabpreis). Usw.

Bilder gibt es auch.

von wolfgang

Mein Arbeitsplatz Gestern und Heute

3. November 2012 in Allgemein

Die Wetteraussichten waren ganz brauchbar, die Paletten standen schon länger da und die Gelegenheit war günstig. Da hab‘ ich am Donnerstag nach einem Tag Urlaub am Freitag gefragt. Und den Urlaub bekommen. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Chef und die Kollegen bei der besten Internetbude!

Gestern dann drei Stunden gesägt und heute nochmal. Gesternabend noch die Kettensäge repariert. An der alten Black&Decker war die Dichtung vollkommen hinüber. War natürlich auch nicht mehr zu bekommen in Original Erstausrüsterqualität und nachgemachte gab es auch keine. So habe ich mehr oder weniger auf Verdacht Dichtungsmaterial bestellt und dann mehr oder weniger genau zugeschnitten.

Heute dann der Test. Und es scheint zu funktionieren.

Heute kamen dann noch Alrun und Andreas und haben geholfen beim Stapeln. Juhuuuu! Ich hab‘ sie zwar nicht gezählt, aber es waren doch einige Paletten. Alles aufgeräumt und aufgestapelt. Jetzt muss nur noch der Winter kommen und jemand muss das Holz in den Ofen packen …

Für alle, die noch keine Ofenschulung hatten, sei dieser Artikel empfohlen. Die Ausführungen sind auch für eine Auffrischung geeignet.

von wolfgang

Telefonnummern

29. Oktober 2012 in Allgemein

Hier mal wieder die aktuellen Telefonnummern:

Ulrike – 4259694 – intern 18
Manuel – 4259696 – intern 16
Judith – 4259693 – intern 17
Anne-Christin – 576525 – intern 14
Clär – 4259695 – intern 15
Rahel – 576526 – intern 12
Wolfgang – 165747 – intern 11
Jan – 4259692 – intern 13
Alle – 4259703

Bis Samson und Jonathan telefonieren, brauchen wir dann tatsächlich eine neue Telefontechnik. Die aktuelle Anlage kann nicht mehr als acht Endgeräte.

von wolfgang

Schreinerei gesucht

24. Oktober 2012 in Allgemein

Während die Blätter der Linden immer gelber werden und mehr und mehr zu Boden fallen, werden die Tage auch immer kürzer. Die Kinder und auch die Erwachsenen stehen im Dunkeln auf und gehen im Dunkeln wieder zu Bett. So gehen früh die Straßenlaternen aus, am Abend werden sie wieder angezündet …

Die Baustelle vor der Türe entwickelt sich. Langsam. Der Capo ist nicht sooo begeistert darüber, dass es immer wieder Verzögerungen gibt. Doch ist er zuversichtlich, dass wir eines Tages noch einen neuen Belag vor der Türe bekommen. So sind auch die Baufahrzeuge der Kinder mehr oder weniger täglich im Einsatz. Falls jemand eine Schreinerei oder Teile einer Schreinerei übrig hat oder jemanden kennt, der eine Schreinerei oder Teile einer Schreinerei übrig hat, so wären wir sehr dankbar, wenn wir eine Nachricht darüber erhalten würden. Gesucht werden kleine Tischmaschinen: ein Abricht- und Dickenhobel, eine Kreissäge, Schraubzwingen, eine Ständerbohrmaschine usw. Außerdem suchen wir Massivholzreste. Dreischichtplatten, keilgezinkte Platten und sonstige Holzreste, die sich zum Bau von Kinderspielzeug eignen. Aktuell steht noch ein Kipper auf dem Plan. Dann brauchen wir aber auch schon einen größeren Bagger, der jetzige ist schon jetzt an seiner Kapazitätsgrenze.

Das Schild vom Offenen Garten hängt nicht mehr an unserem Gartenzaun. Wir haben es abgebaut, weil das Wetter und die Umstände nicht mehr zum Offenen Garten einladen. Außerdem war es schon etwas mitgenommen von Wind und Regen. Dennoch sind Besucherinnen und Besucher mit und ohne Kind/er jederzeit herzlich willkommen.

Ich sollte mal wieder einen Tag Urlaub machen oder so um Paletten zu sägen.

Aus der Serie „Treppenhauslampen dieser Welt“ gibt es ein neues Bild. Die lustige Tiffanylampe blieb beim Hauskauf vor elf Jahren „übrig“. Sie war damals noch an der Wand montiert und wurde dann von uns demontiert. Viele Jahre verbrachte sie dann im Keller. Zum Wegwerfen ja wirklich zu schade. Dann wurde sie auch mal mit auf den Flohmarkt genommen. Doch dort fand sich kein Käufer. Bevor sie dann wieder im Keller verschwand, haben wir sie mal ins Treppenhaus montiert. So ungefähr ziemlich genau vor drei Jahren. Dort ist sie nicht besonders gut zugänglich, weil nicht direkt von der Treppe aus zu erreichen. Zum Lampenwechsel muss man daher eine mehr oder weniger abenteuerliche Tritthilfe aufbauen. So war ich ganz froh, dass das Leuchtmittel immerhin die drei Jahre überstanden hat. Für alle leuchtmittelinteressierten Leserinnen sei angemerkt, dass es sich dabei um eine einfache Glühbirne gehandelt hat. Sie dürfte weit über 10.000 Schaltzyklen überstanden haben. Glühbirnen sind ja offiziell „out“, weshalb ich nun auch so eine moderne Energiesparlampe eingeschraubt habe. Die Herstellerfirma verspricht 5.000 Schaltzyklen.

Gelegentlich nutzen wir „unseren Garten“ noch bzw. wieder als Spielplatz. Da sind wir dann froh, dass irgendjemand die falschen Steine bestellt oder geliefert hat. So können die kleinen Bauarbeiter auf der großen Baustelle immerhin noch ihre schweren Maschinen zum Einsatz bringen und damit Split schaufeln.

Auch im Bild, unsere „andere“ Katze. Wobei ich nicht weiß, ob bei Haustieren ein Recht am Bild seitens des Eigentümers des Tieres besteht.

Ich muss mich übrigens korrigieren. Die Bidikatze ist (je nach Rechnung) zwischen 90 und 96 Jahre (Menschenjahre) alt. Damit gehen wir dann ganz klar als Mehrgenerationenprojekt durch und wünschen der Bidikatze noch weiterhin eine rüstige Gesundheit.

von wolfgang

Frischer Wind …

9. Oktober 2012 in Allgemein

Nun sind wir ja schon über einen Monat wieder komplett. Um es in Umgangssprache auszudrücken: das ist super! – Die Übergangszeit bis zu den Einzügen war etwas holprig und mitunter auch etwas mühsam. Nun stellt sich so langsam ein neues Hausleben ein. Das macht Freude – nicht nur den Kindern. Stellvertretend will ich Euch mal die neue Hauskatze vorstellen. Sie wohnt meistens im Erdgeschoss, ist geschätzte 82 Jahre alt, ein ganz friedlicher Kater und freut sich eigentlich immer über Gesellschaft. Selbst vor den Kindern hat sie keine scheu – und die Kinder haben natürlich eine Freude an dem Tier.

An einigen Stellen findet sich eine neue Ordnung. Hurra und herzlichen Dank! Es ist tatsächlich so, dass man sich, wenn man in einer gewissen Situation lebt, irgendwie so mehr oder weniger arrangiert mit den gewachsenen Unzulänglichkeiten. Beispielsweise damit, dass man in einem vollen Schrank nichts findet. Und schließlich staune ich selbst: obwohl vielleicht nur noch die Hälfte dessen im Schrank steht was vor Judiths Aufräumaktion drin gestanden hat, fehlt nichts.

Der Offene Garten hat einen Unterbruch erlitten. Einerseits hatten „wir“ die Windpocken, andererseits verursacht die Baustelle einen Höllenlärm. Momentan haben wir die Windpocken nicht mehr. Die Baustelle ist allerdings noch nicht fertig.

Passend zur Baustelle hat sich im Fuhrpark der Kinder ein neues Fahrzeug eingestellt: ein Radlader mit Knicklenkung und einer provisorischen Steuerung. Der Radlader ist wiederum ein Prototyp und noch nicht ganz ausgereift. Die Lenkung geht zu schwer, die Räder drehen sich zu schwer, er hat keine Pendelachse und die Bedienung der Schaufel ist noch nicht ganz ausgereift. Dennoch: man kann die Schaufel wunderbar auf den Boden fallen lassen, was einen Höllenlärm wie auf einer echten Baustelle verursacht. Und trotz der Mängel ist der Radlader immer mal wieder im Einsatz.

Wann ein Bild fertig ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich bin kein Künstler. Dieses hier jedenfalls ist hier im Entstehen und es ist sehr spannend zu beobachten wie sich das Kunstwerk entwickelt.

von wolfgang

Prototyp aus der Holzwerkstatt

23. September 2012 in Allgemein

Bagger sind grade bei uns hoch in Mode. Vor allem bei den Jungs. Ist auch kein Wunder. Seit Monaten muss man nur zum Fenster raus schauen … und man sieht einen Bagger. Das ist natürlich der Hit. Bagger, Baggerschaufel, Bauarbeiter, Männer arbeiten, Radlader und andere Vokabeln sind bereits fest im Wortschatz aufgenommen. Neulich war beim Offenen Garten ein Kind mit einem kleinen Spielzeugbagger. Siku oder Matchbox. Funktionsfähig, aber recht klein. „Nicht für Kinder unter 36 Monate usw … Kleinteile können verschluckt werden.“ Trotzdem: das Ding war der Hit und wurde nicht aus der Hand gegeben – oder nur unter heftigem Gebrüll. Bagger – Bagger – Bagger. Naja, wir waren ja auch einmal Kinder.

Also ab in die Werkstatt. Vorher noch einen Plan gemalt. Ein Bagger sollte her. Die zu kaufenden Teile fand ich entweder weit über Preis oder einfach ungeeignet: Kleinteile könnten verschluckt werden usw. Das Holzding sollte noch entfernt aussehen wie ein Bagger. Und man sollte damit Baggern können. Sand zum Beispiel. Und – naja – zackzack, also nicht erst zu ihrem soundsovielten Geburtstag fertig werden.

Gestern wurde noch schnell der Unterwagen zusammengeleimt. Räder hatte ich noch. Von der Lochsäge von der Baustelle von vor zwei Jahren – ihr wisst schon. Abends nochmal zwei Stunden in den Keller. Auweia – wie mache ich nur die Schaufel. Die Werkstatt ist nicht besonders gut für Metallarbeiten ausgerüstet. Also dann eben eine Holzschaufel. Es zeigte sich, dass die Werkstatt gar nicht so schlecht ausgerüstet ist für Spielzeugprototypen. OSB 16 mm waren auch noch genügend Reste da. Ein Stück Dreischichtplatte 20 mm für den Hauptarm auch noch. Und glücklicherweise genügend Schrauben in den passenden Größen.

Heute in der Mittagspause wurde der Rohbau fertig. Also noch ohne Oberfläche und auch noch ohne Motorkasten. Dennoch – das Gerät wurde als Bagger erkannt und in Beschlag genommen. Kaum hat es einer aus der Hand gelegt, stürzte sich der andere drauf. Bagger – Bagger – Bagger.

Erkenntnisse gab es auch. Zum einen wird der Bagger nicht in erster Linie als Bagger benutzt. Zunächst hat jeder mal versucht darauf zu sitzen und zu fahren. Das war so nicht gedacht und der Bagger kippte nach hinten um. Mitsamt Baggerfahrer. Die Schaufel wird in alle möglichen Himmelsrichtungen geklappt. Und dann wird der Bagger an seinem Löffel durch die Gegend gezogen. Oder der Arm wird auf den Boden fallen lassen, was einen ziemlichen Lärm verursacht. Also vielleicht doch eher etwas für Kinder ab drei Jahren? Nun, mit vier Achsen (drehen, Hauptarm hoch / runter, Löffel vor / zurück und Löffel auf / zu) sind Kinder mit zwei Jahren offensichtlich wirklich überfordert.

So könnte der nächste Prototyp wohl eher ein Radlader mit Knicklenkung werden. Nein, nicht in der Größe für Kinder ab zwölf Jahren mit Pedalantrieb. Vielleicht 60 oder 70 cm lang.

Ob und wann die Holzspielzeuge in Kleinserie gebaut werden, wie teuer sie sind und wann sie lieferbar sind ist noch nicht ganz klar. Vorbestellungen werden natürlich entgegengenommen. Wer in den Offenen Garten kommt, darf natürlich auch gerne probespielen. Bislang hat die Konstruktion die nicht eben zimperliche Behandlung ohne Schaden überstanden. Dieser Tage werde ich noch einen größeren Unterwagen basteln. Damit die kleinen Baggerfahrer sicherer arbeiten können.

von wolfgang

Liebär Hiebär

21. September 2012 in Allgemein

Vor ein paar Tagen habe ich etwas getan, was ich eigentlich gar nicht tun wollte. Natürlich habe ich schon davon gehört, dachte aber „das ist doch unnötig“! Worum geht’s? Ich habe Lebensmittel im Internet bestellt.

Das hat eine gewisse Geschichte. Ich hab‘ Dir nämlich schonmal geschrieben. Eben über diese Geschichte. Per Email. Aber Du hast nicht geantwortet. Das ist sehr schade. Ich war schon bei Deinen freundlichen Menschen im Laden und habe nachgefragt. Aber es hat sich nichts getan. – Schade! Ich bin eigentlich ein zufriedener Kunde und gehe gerne zu Dir. Lasse etlichen Euro an Deiner Kasse liegen und die freundlichen Mitarbeiterinnen bedanken sich auch immer. Seit vielen Jahren schleppe ich die ein oder andere Tüte mit nach Hause.

Es ist schon über zwei Jahre her, da fanden wir in Deinem Regal ein ganz brauchbares Produkt. Aufmerksam darauf hat uns ein deutscher Spitzenkoch gemacht. Es handelt sich um ein einfaches Würzmittel. Pflanzlich, ohne Glutamat und ohne Geschmacksverstärker. Es ist ein ganz guter Ersatz für die ewig leeren Gemüsebrühwürfel. Gelbe Büchse. Kann man, wenn sie leer ist, auch ganz gut umwickeln. Oder einfach irgendwas rein tun. Wir haben uns ganz gut an dieses Produkt gewöhnt. Man kann Suppen daraus machen. Oder eben einfach an eine Soße oder ans Gemüse etwas Würze dran bringen. Die Dosen waren immer gut versteckt in Deinen Regalen. Dennoch haben wir sie lange Zeit gefunden – und gekauft. Doch dann, eines Tages, waren sie plötzlich gänzlich verschwunden. Warum? Wir wissen es nicht. Wir können nur spekulieren. – Das tun wir hier nun nicht in aller Öffentlichkeit, denn das haben wir Dir ja schon geschrieben. Wir wollten nicht verzichten auf das gewohnte Produkt. Also wurde recherchiert. Im Internet. Und schließlich bestellt. Und dann wurde geliefert. Übrigens portofrei! Und mit einem kleinen Dankeschön dabei. Also – wir sind angenehm überrascht. Die Kinder hatten auch noch ihren Spaß beim Auspacken des Paketes.

Doch was machen wir mit vier (4) Dosen Klarer Suppe? Eine geht ins Walzwerk, eine kommt bei uns in den Schrank, eine schenken wir dem Spitzenkoch. Und eine … – Ja, wer von unseren Lesern daran interessiert ist, dem verkaufen wir gerne eine ganze Dose Klare Suppe für sieben Euro. Und wer sonst noch Interesse hat kann sich auch gerne melden. Wir wissen nun wo wir diese Dosen her bekommen und geben diese auch gerne weiter. Wie gesagt, wer Interesse hat, darf sich gerne melden.

Liebär Hieber … wäre schön, wenn Du uns künftig erhören würdest. Dann müssen wir nicht im Internet einkaufen gehen.

Viele Grüße,
Wolfgang

von wolfgang

Zur Abwechslung: mal wieder ein Panorama.

19. September 2012 in Allgemein

Der letzte offizielle Eintrag ist hier auch schon wieder drei Wochen alt. Dabei ist es ganz und gar nicht so, dass hier nichts geschehen ist in der Zwischenzeit.

Da wurde der Kühlschrank ausgeputzt, es gab Doppelgeburtstag, der Offene Garten hatte einige schöne Tage, allerdings dann auch ein paar Ausfalltage wegen Krankheit. Tja – und ich bin gar nicht dazu gekommen alles aufzuschreiben. Teilweise wegen Krankheit, mangels Bilder oder weil einfach so viel los war.

Daher gibt es heute kurz und knapp ein Panorama …

Das Panorama zeigt ein paar Besonderheiten. Beginnen wir bei der Garage. Da steht seit mehr als zwei Monaten mal wieder ein Auto drin. Danke Clär fürs Aufräumen!!! Ich war derzweil auf dem Recyclinghof und hab dort paar Sachen hin gebracht die hoffentlich hier keiner mehr braucht. Dann ist es so, dass das Auto da nur noch ein paar Tage drin stehen darf. Dann wird es wieder draußen abgestellt und hat dort einen extra reservierten Parkplatz. Mal sehen. Denn der neue Capo von der neuen Baustelle hat mir erzählt, dass bald der Gehweg weggebaggert wird – die Kinder wirds freuen. Und dann ist fertig mit Auto auf Grundstück fahren. Erstmal. Wie lange? Das konnte mir der Capo auch nicht so genau sagen.

Ja, der alte Capo Lothar und Franky und der Baggerfahrer und die anderen Bauarbeiter sind nicht mehr da. Auch ein Eintrag wert. Irgendwie gewöhnt man sich aneinander. Und einen Kaffee zum Abschied haben sie auch nicht gewollt. Also – hier ein Gruß an die netten Bauarbeiter von der Firma Schellhammer aus Neuhausen. Das ist eben auch auf dem Panorama gut zu sehen, dass die Arbeit noch nicht ganz fertig ist – aber das ist eine andere Geschichte.

Für diejenigen, die gute Augen haben, ist auf dem Panorama zu erkennen, dass eine neue Hausnummer an die Wand vor der Haustür gemalt wurde. Ich habe mich bemüht. Schaut nicht so genau hin, an manchen Stellen ist das Kunstwerk etwas ausgefranst. Auch hier wieder: eine kleine Verneigung vor den Schriftschneidern aus Münchenstein. Es ist die Bodoni. Ich habe sie etwas modifiziert.

Dann sieht man hier die Vorbereitungen für den Offenen Garten. Neben Stefanie und Hanna waren dann noch drei weitere Kinder und zwei Mütter hier. Ja, ich habe mir extra einen Tag Urlaub genommen um hier mal wieder einen Blogeintrag hinzukriegen …

Lenas Holzpferd ist gut zu erkennen. Es hat nun auch bereits seit gut einer Woche nichts mehr zu fressen bekommen. Und über dem Holzpferd, vor dem Kamäleon sieht man schon wieder einen Bagger. Ende der Woche soll ein richtiger „großer“ Bagger kommen.

Und ja, die wunderschöne neue Fassade der Realschule – die wollte ich euch doch auch mal zeigen.

Dann sieht man noch die ungesägten Paletten. Neben der Garage, auf dem Beet der Realschule stehen nochmal ein paar. Das Tippigestellt (im Bau) – lauter Baustellen eben. Jans Boot unter der Decke vom Balkon. – Und was ihr sonst noch alles lustiges seht. Ein Panorama eben. Es ist nicht sooo gut gelungen, da ich die 1/4″ Spezialschraube nicht gefunden habe auf die Schnelle.

von wolfgang

Eine Werkstatt für einen Zettelkasten

26. August 2012 in Allgemein

Meilenstein. Seit fast elf Jahren ist es hier im Hause sehr schwierig einfach mal ein Brett abzusägen. Oder ein Loch zu bohren. Der Werkzeuglagerkeller ist zu klein, ausserdem hat es weder Tisch noch Strom. Draußen muss man sich erst was aufbauen, außerdem ist manchmal Sonntag, da sollte man dann besser nicht den Nachbarn vorführen, dass man eine Kreissäge besitzt. Aber irgendwie gab es dann doch nie einen Anfang für eine kleine Werkstatt. Mal war der Keller voll mit anderen Dingen, mal hat einfach der Anlass oder die Energie gefehlt.

Heute wurde es endlich wahr. Eine kleine Ecke im Keller war frei. Dort wurde dann ein provisorischer Tisch aufgebaut. Der Anlass war, dass mal eben ein Zettelkasten gebraucht wird. Darüber demnächst mehr. Das Ganze musste zudem recht schnell gehen. Normalerweise dauert die Mittagspause etwa drei Stunden. Als hätten es die Kinder gerochen, dauerte sie heute auch nur knapp zwei Stunden. Egal – einmal begonnen, musste das Werk auch zu Ende gebracht werden. Ein popeliger Zettelkasten … aus OSB (noch übrig vom Dachausbau) und Acryl (noch übrig vom Umbau des Plus in einen Penny-Markt, ist schon ein paar Jahre her). Achja, wetterfest. Das war ja die Bedingung. Für den Zettelkasten.

Die Werkstatt steht natürlich allen interessierten oder bedürftigen Hausbewohner offen. Natürlich mit den üblichen Werkstattregeln. Hinterher sauber machen (ist eigentlich keine Regel sondern selbstverständlich). Werkzeug bitte sachgemäß verwenden. Wenn was kaputt geht, Bescheid sagen und Ersatz besorgen. Wer Material braucht, kann selbstverständlich auf die vorhandenen Schrauben, Leim usw. zurück greifen. Bitte entsprechend Bedarf wieder auffüllen. Das heißt natürlich nicht Schraube für Schraube, sondern nach Augenmaß. Ein Beispiel: wenn ich etwas baue und in ich stelle fest, dass eine bestimmte Schraubensorte fehlt. Dann diese einfach nachkaufen – in angemessener Menge. Beispiel: ich baue einen Nistkasten und brauche hierfür zwanzig Schrauben 4 x 40 und zehn Schrauben 4,5 x 60 und eine Schraubensorte fehlt. Dann kaufe ich ein Päckchen (z.B. 100 Stück) der fehlenden Sorte. Denn so profitieren alle von der Gemeinschaftswerkstatt. Obwohl ich zwei Sorten brauche, muss ich nur eine Sorte kaufen. Schwierig zu erklären, bei Unklarheiten einfach nachfragen. – Und – achja – das Wichtigste zum Schluss: … viel Spaß in der Werkstatt!

Noch ist alles sehr sehr provisorisch und nur zum Zettelkästen basteln geeignet. Die Steckdose im Lagerkeller ist nur mit 16 A flink abgesichert. Deswegen haut es die Sicherung raus wenn man die Handkreissäge verwenden will. Abhilfe schafft das Verlängerungskabel zur Steckdose im Wäschekeller. Der Tisch ist klein und wacklig. Es fehlen Ablagemöglichkeiten.

Demnächst ein ordentlicher Arbeitstisch installiert und das ein oder andere Ordnungssystem eingerichtet. Alles Werkzeug und Verbrauchsmaterial wird in die Werkstatt kommen. Da zunächst nicht der ganze Raum für die Werkstatt benötigt wird, bleibt natürlich auch noch Lagerraum. Dieser wird allerdings zwangsläufig nicht ganz staubfrei bleiben. Kommt eben immer mal wieder vor, dass Holz geschliffen oder gesägt wird.

PS – das Blitzlicht ist wieder da. Von der Reparatur. Ging sagenhaft schnell und preiswert. Ich kann die Firma nur empfehlen.

von wolfgang

Noch mehr Holz

17. August 2012 in Allgemein

„Fünfzig Paletten“ – meinte der Capo heute, bekämen wir noch. Möglicherweise hat er sich verschätzt. Wir haben dennoch meinen letzten Urlaubstag dazu genutzt heutevormittag Paletten zu Brennholz zu verarbeiten. Nach gut zwei Stunden hatten wir wieder eine kleine Reihe zusammen. Gibt ungefähr für eine Woche warm.

Zur Werkzeugleiste springen