von wolfgang

Post von der GEZ Wegelagerei – dem sogenannten Beitragsservice Rundfunkgebühren

11. April 2019 in Allgemein

Dieser Eintrag handelt wieder einmal von einer Wegelagerei, die früher unter dem Namen GEZ bzw. Gebühreneinzugszentrale bekannt war. Die meisten Menschen kennen den Namen Beitragsservice vielleicht, GEZ, bzw. Gebühreneinzugszentrale ist aber immer noch die geläufige Bezeichnung. Weshalb ich hier so ausführlich über GEZ, Gebühreneinzugszentrale bzw. Beitragsservice schreibe, hat einen Grund. Möglicherweise interessieren sich noch andere Menschen für dieses Thema. Da muss man die Schlüsselwörter wie GEZ, Gebühreneinzugszentrale oder Beitragsservice einfach etwas häufiger wiederholen, auch wenn es sich etwas doof liest.

Das Schreiben, welches mir in den letzten Tagen zuging, kann durchaus mit dem Zitat „Ist es doch Wahnsinn, so hat es doch Methode“ gleichgesetzt werden. Ich hoffe nun, dass dieser Beitrag nicht irgendwo in einem Uploadfilter landet. Shakespeare Zitate können übrigens frei verwendet werden. Das Urheberrecht daran ist ausgelaufen. Das nur so nebenbei.

Ich kommentiere es jetzt nicht. Wer Probleme hat mit dem Beitragsservice, der möchte bitte Frau Möbius von der GEZ-Nachfolge Wegelagerei anrufen. Sie freut sich über einen Anruf. Das ist ja schonmal was, wenn man nicht immer in einer Warteschleife vom Beitragsservice oder von der GEZ-Nachfolgeorganisation landet. Also – ruft Frau Möbius an.

Leider gibt sie keine E-Mail Adresse an. Ansonsten hätte ich mich direkt bei ihr bedanken können. So mache ich es auf diesem Wege. Und immerhin – nach etlichen Versuchen, so hat es immerhin zu einer Entschuldigung gereicht. Das halte ich auch für angemessen, wenn unbedarfte Menschen einfach so unter Generalverdacht gestellt werden.

So – jetzt lest selber.

Frau Möbius, respektive Herr/Frau GEZ Beitragsservice – ich bitte um Verständnis, dass ich aufgrund der etwas komplexen Sachlage dieses Schreiben hier öffentlich mache. Es soll den künftigen Bewohnererinnen und Bewohnerern helfen den etwas komplizierten Sachverhalt zu verstehen und damit umzugehen.

Sie sind übrigens nicht die einzige Behörde, die Schwierigkeiten mit modernen Wohnformen hat. Ich war kürzlich auf dem Finanzamt bei einer wirklich freundlichen und bemühten Sachbearbeiterin. Es war ihr unerklärlich, wie günstig die Mieten im Haus der gw21 sind. Aber das nur am Rande, denn das wäre eine ganz andere Geschichte.

von wolfgang

Antwort von der Wegelagerei

31. Januar 2019 in Allgemein

Weil das Schreiben in so kuriosem Stil verfasst ist, dass es mir nicht möglich ist dies in normale Sprache zu übersetzen, gibt es den ganzen Text als Bild. Viel Spaß beim Lesen.
Bemerkenswert ist, nach meinem Verständnis des Textes, dass mit der aufgeführten Regelung praktisch alle gemeldeten Menschen zu Verdachtsfällen werden und ungeprüft versucht wird abzuzocken. Das trifft vor allem jene, die mit Bürokratie eh weniger am Hut haben.
Also nochmal … für alle BewohnerInnen einer Gemeinschaft und alle zukünftigen BewohnerInnen einer Gemeinschaft und auch alle anderen Menschen: wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

von wolfgang

Wasserverbrauch

21. Januar 2019 in Allgemein

2008: 242 m³
2009: 186 m³
2010: 245 m³
2011: 249 m³
2012: 202 m³
2013: 244 m³
2014: 303 m³
2015: 336 m³ (373 Tage) +10,8% – wieder Rekord
2016: 320 m³ (361 Tage)
2017: 260 m³
2018: 292 m³ (381 Tage)

von wolfgang

Gasverbrauch

21. Januar 2019 in Allgemein

Gas:
2002 – 41707 kwh
2003 – 44913 kwh
2004 – 51562 kwh
2005 – 43632 kwh
2006 – 43684 kwh
2007 – 30371 kwh
2008 – 33546 kWh
2009 – 28893 kWh
2010 – 37778 kWh
2011 – 27547 kWh (367 Tage)
2012 – 27632 kWh (350 Tage)
2013 – 34030 kWh (368 Tage)
2014 – 24360 kWh (368 Tage)
2015 – 33834 kWh (+37%) (373 Tage) = 90,707 kWh pro Tag
2016 – 32461 kWh (361 Tage) = 89,919 kWh pro Tag ca. -1%
2017 – 33791 kWh (361 Tage) = 93,603 kWh pro Tag ca. +4%
2018 – 36970 kWh (381 Tage) = 97,034 kWh pro Tag ca. +3,6%

von wolfgang

Wegelagerei – die nächste Runde

16. Januar 2019 in Allgemein

Die Gier der Wegelagerei kennt offenbar keine Grenzen. Schon wieder werden Bewohner der gw21 vom sogenannten „Beitragsservice“, im Volksmund immer noch GEZ genannt, zu Beitragszahlungen genötigt. Das ist ganz schlicht widerrechtlich. Die rechtliche Situation ist sehr klar geregelt: ein Haushalt bezahlt einen Beitrag. Egal wie viele Mitglieder dieser Haushalt hat. Dass diese Regelung auch hart an der rechtlichen Grenze ist, zeigt schon allein die Anzahl der dagegen angestrengten Klagen. De facto handelt es sich nicht um einen Beitrag sondern um eine Zwangssteuer.

Ich kann also nochmal verweisen auf meine Beiträge hier vom 24. April und vom 3. Juni 2015.

Wer einen Beitragsbescheid bekommt, möge sich bitte sofort bei der zuständigen Stelle melden und dagegen widersprechen. Gerne auch mit einer Information an mich. Ich schreibe denen dann auch nochmal. Zugegeben meine Schreiben sind nicht sehr freundlich. Das tut mir auch ein bisschen leid, denn die Mitarbeiterinnen dort können eigentlich nichts für den Quatsch und müssen nun unter meinen Schimpftiraden leiden. Nur, was die Leute gerne vergessen: wir leiden auch. Nicht nur unter den horrenden Beträgen und dem was daraus gemacht wird sondern eben auch unter der widerlichen Bürokratie der Wegelagerei.

Nebenbei … ich sollte mal wieder die Verbrauchszahlen aktualisieren.

von wolfgang

Energie- und Ressourcenverbrauch im GW-Haus

25. September 2017 in Allgemein

Strom:
2008: 5435,0 kWh
2009: 5478,0 kWh
2010: 6283,0 kWh
2011: 5555,0 kWh (357 Tage)
2012: 5089,0 kWh (388 Tage)
2013: 5040,0 kWh (344 Tage)
2014: 5927,0 kWh (399 Tage = 15,85 kWh/Tag) = + 1,38%
2015: 5634,0 kWh (15,44 kWh/Tag)
2016: 5552,0 kWh (15,21 kWh/Tag)

Wasser:
2008: 242 m³
2009: 186 m³
2010: 245 m³
2011: 249 m³
2012: 202 m³
2013: 244 m³
2014: 303 m³
2015: 336 m³ (373 Tage) +10,8% – wieder Rekord
2016: 320 m³ (361 Tage)

Gas:
2002 – 41707 kwh
2003 – 44913 kwh
2004 – 51562 kwh
2005 – 43632 kwh
2006 – 43684 kwh
2007 – 30371 kwh
2008 – 33546 kWh
2009 – 28893 kWh
2010 – 37778 kWh
2011 – 27547 kWh (367 Tage)
2012 – 27632 kWh (350 Tage)
2013 – 34030 kWh (368 Tage)
2014 – 24360 kWh (368 Tage)
2015 – 33834 kWh (+37%) (373 Tage) = 90,707 kWh pro Tag
2016 – 32461 kWh (361 Tage) = 89,919 kWh pro Tag ca. -1%

Hier seht ihr den Ressourcenverbrauch an Strom, Wasser und Gas der GW21. Auffällig ist dabei, dass sich sowohl der Gasverbrauch als auch der Stromverbrauch pro Person deutlich unter dem Verbrauch eines gewöhnlichen 1-Personen-Haushalts bewegen. Das ist insofern bemerkenswert, als dass es im gw21-Haus gefühlt einen höheren Komfort an Raum und Möglichkeiten im Vergleich zum 1-Personen-Haushalt gibt. Dennoch stellt sich natürlich manchmal die Frage: wer lüftet wie viel, wer verbraucht mehr oder weniger Energie oder Wasser … – das sind elementare und wichtige Fragen, die uns durchaus beschäftigen dürfen. Wir sollten uns aber vor schnellen Schlüssen hüten. So berechnen wir beispielsweise die Nebenkosten für Heizung pro Kopf und nicht pro individuell bewohnter Zimmergröße. Nun könnte man auf die Idee kommen, dass das ja ungerecht ist. Ja, es ist ungerecht. Aber ist es nicht auch ungerecht, dass jemand, der ein größeres Zimmer bewohnt, sich öfters in diesem Zimmer aufhält, jemand, der ein kleineres Zimmer bewohnt sich öfters im Gemeinschaftsraum aufhält und dort „die Luft verbraucht“ und die Miete abwohnt, die zum größeren Teil von den anderen Bewohnern getragen wird? Gemeinsam Wohnen, um dies hier auch einmal aufzuschreiben, ist ungerecht. Damit müssen wir leben. Vielleicht duscht jemand öfter oder länger oder heißer als ein anderer Bewohner, ein anderer Bewohner hat öfters das Licht an, wieder einer lässt die Waschmaschine öfters laufen. Wir müssen – ääääh pardon – wir dürfen uns so, ganz im alltäglichen Alltag daran gewöhnen, dass das Leben ungerecht ist. Wir können es nicht kontrollieren und wir wollen es nicht kontrollieren, denn das wäre ja die Hölle. Es darf sich jeder seine eigene Komfortzone suchen – und jetzt kommt vielleicht das Wesentliche daran – und sich seiner Verantwortung bewusst sein. Bei neun Menschen ist es natürlich so, dass wenn ich das Wasser in der Dusche länger laufen lasse, ich rechnerisch und theoretisch nur ein Neuntel davon selbst bezahle. Also kann ich ja ruhig etwas mehr Wasser verbrauchen … – so könnte man denken. Muss man aber nicht. Insgesamt, so kann man bei dieser Aufstellung über die Jahre sagen, bleiben die Werte allesamt im Rahmen. Würde der „ist mir egal, die anderen bezahlen ja“-Effekt sich durchsetzen, wäre der Verbrauch sicher deutlich höher.
Natürlich gibt es Schwankungen. Diese sind teilweise wetterbedingt. In einem strengen Winter wird natürlich mehr geheizt. Laut Klimafaktortabelle machen die Schwankungen hier etwa 10% aus. Wenn im Gemeinschaftsraum öfter mal der Holzofen angemacht wird und dafür die Heizung aus bleibt, ist die Wirkung auf den Gasverbrauch deutlich messbar (z.B. im Winter 2013/2014), wobei der Holzverbrauch hier nicht aufgeführt wird.
Auch noch anzumerken ist, dass es in den Bewohnerzimmern überall moderne Fenster mit Schall- und Wärmeschutz gibt, im Gemeinschaftsraum derzeit (aus verschiedenen Gründen) noch nicht. Die Investition in neue Fenster wäre energetisch mit Einschränkungen sinnvoll, würde sich aber auch frühestens in zwanzig Jahren rechnen. Wir versuchen hier ein Stück weit mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand zu entscheiden.
Die öffentliche Wohnraumförderung war mal hier bezüglich Sanierungsförderung und energetischer Beratung. Sie würden 10% fördern, wenn wir eine neue Haustür, neue Fenster im 1. OG und eine Kellerdeckendämmung einbauen würden. Das Problem dabei ist, dass sich die Maßnahmen in der Summe energetisch selbst mit einer 10% Förderung nicht amortisieren würden. Schade eigentlich.
Noch zwei Zahlen zum Schluss. 2010 haben wir das Dach umgebaut, die Dachflächenfenster durch Gauben ersetzt und eine solarthermische Anlage mit Vakuumröhren installiert. Der durchschnittliche jährliche Gasverbrauch in den Jahren 2002 bis 2010 betrug 39565 kWh, in den Jahren 2011 bis 2016 betrug der Vergleichsverbrauch 29977 kWh. Die Wirkung einer solchen Anlage ist damit messbar, in der Praxis aber nicht rentabel.

von wolfgang

Die Fernsehgebühr ist doch gut …

27. Januar 2017 in Allgemein

Vergangenes Jahr im Sommer, da war es so weit. In Mecklenburg wurde eine Serie der SOKO Wismar gedreht. Der Laie staunt, was da an Personal und Equipment aufgefahren wird. Ich habe ein paar Bilder vom Making off und drumrum gemacht. Die Protagonisten und das Personal waren sehr freundlich, mir wurde aber aufgetragen, dass die Fotografieren nur für private Zwecke gestattet ist. Ich weise in diesem Zusammenhang – nur damit keine Missverständnisse entstehen, darauf hin, dass dieser Blog hier rein privat ist. Auf der anderen Seite muss man ja auch sagen, dass wir das ganze Spektakel ja auch redlich bezahlen und uns auch niemand fragt, ob wir unsere Zwangsabgabe für der SOKO Wismar spenden wollen. Wie auch immer – hier sind ein paar Aufnahmen vom Drumherum. Wie gesagt, alle waren sehr freundlich und wir durften auch nahe am Set sein und zuschauen. Dort war das Fotografieren aber nicht erwünscht. Das respektiere ich gerne im Sinne der künstlerischen Leistung – wie auch immer man die bewerten mag. Geschätzte knapp 100 Personen waren einen Tag im Einsatz – wie man an der Anzahl der Toitoi Häuschen unschwer erraten kann.

Nun kann man den Triller anschauen. https://www.zdf.de/serien/soko-wismar
Wenn der Film nicht direkt auf der Seite erscheint, es handelt sich um den Titel „Hilflos“, ausgestrahlt wurde er am 25.1.

Die wirklich interessanten Szenen findet ihr von 7:30 – 8:40, von 11:45 bis 12:40, von 15:10 bis 16:10 und von 17:10 bis 18:30 – alle Zeiten so ungefähr, damit ihr nicht den ganzen Streifen sehen müsst. Die Luftbilder sind nicht vom Tressower See.

Viel Spaß!

von wolfgang

Zimmer frei

21. Oktober 2016 in Allgemein

Ab Januar 2017 sind in der gw21 wieder zwei Zimmer frei. Interessenten sind willkommen und gebeten ein bisschen über sich zu erzählen. Was treibt euch um? Warum sucht ihr grade jetzt und hier einen Wohnraum usw.

Wir freuen uns auf euch!

von wolfgang

PodShare ist die Reaktion auf steigende Mieten

27. Juli 2016 in Allgemein

Unter dem Titel „Das Hotel der Zukunft“ erschien gestern ein Artikel über eine ganz andere Art des gemeinsam Wohnens in der Zeit Online.

http://www.zeit.de/entdecken/reisen/2016-07/podshare-hotel-losangeles-airbnb

Ich verlinke diesen Artikel hier, um zu zeigen, dass diese und jene Form des Wohnens möglich und sinnvoll ist. Natürlich ist die gw21 kein PodShare und wird auch keines werden.

von wolfgang

Alle Jahre wieder … Gas, Wasser, Strom

3. Juli 2016 in Allgemein

Die Zahlen sind zwar weder sehr aussagekräftig, noch sehr interessant, aber als Notiz hin und wieder ganz brauchbar. Daher hier noch die Zahlen aus 2015:

Strom:
2008: 5435,0 kWh
2009: 5478,0 kWh
2010: 6283,0 kWh
2011: 5555,0 kWh (357 Tage)
2012: 5089,0 kWh (388 Tage)
2013: 5040,0 kWh (344 Tage)
2014: 5927,0 kWh (399 Tage = 15,85 kWh/Tag) = + 1,38%
2015: 5199,0 kWh (366 Tage = 14,20 kWh/Tag) = – 11%

Wasser:
2008: 242 m³
2009: 186 m³
2010: 245 m³
2011: 249 m³
2012: 202 m³
2013: 244 m³
2014: 303 m³
2015: 336 m³ (373 Tage) +10,8% – wieder Rekord

Gas:
2002 – 41707 kwh
2003 – 44913 kwh
2004 – 51562 kwh
2005 – 43632 kwh
2006 – 43684 kwh
2007 – 30371 kwh
2008 – 33546 kWh
2009 – 28893 kWh
2010 – 37778 kWh
2011 – 27547 kWh (367 Tage)
2012 – 27632 kWh (350 Tage)
2013 – 34030 kWh (368 Tage)
2014 – 24360 kWh (368 Tage)
2015 – 33834 kWh (+37%) (373 Tage)

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