von wolfgang

Frohe Ostern.

23. März 2013 in Allgemein

Diese Anzeigenseite aus dem Schnapp vom Donnerstag sieht auf den ersten Blick aus wie jede andere auch …

Osterei gefunden!

Erst bei näherem hinsehen fällt nicht nur uns auf, dass da eine Nachricht für uns in der Zeitung steht …

Ein neues Jahr beginnt. Zumindest nach persischer Zeitrechnung. Da wir auch ein wenig nach persischer Zeitrechnung leben, beginnt auch für uns ein neues Jahr mit einer lieben Karte aus Augsburg. Vielen herzlichen Dank für die guten Neujahrswünsche, die wir an dieser Stelle an alle Blogleserinnen und Leser weitergeben.

von wolfgang

Ganz schön was los hier …

17. März 2013 in Allgemein

Also dass wir einen neuen Mitwohner suchen, das hatte sich ja im Laufe der Zeit irgendwie rumgesprochen. Dass es mit der Entscheidung auch wieder etwas zäh war hatte ich geschrieben. Nun freuen wir uns umso mehr über den Einzug des Radfahrers. Lange Diskussionen über ein „zurück“ oder nicht können wir uns an dieser Stelle sparen. Denn ein „zurück“ gibt es sowieso nicht. Für uns macht es die Sache etwas einfacher. Wir müssen nicht alles genau erklären wie das mit dem Müll, mit der Haushaltskasse, mit Einkaufen und Kochen und all sowas läuft.

Einige konnten nicht zum Willkommensumtrunk kommen. Entweder in Lübeck oder in Melchfruttsee oder arbeiten oder in Stuttgart. So wird es hier noch einige Willkommensbesuche auf Raten geben. Ist ja auch gar nicht so blöd. Ganz toll war aber, dass Heiner und Lena und Nicole nicht ganz alleine ausladen mussten. Markus hatte den Einzug sowieso schon auf dem Plan.
Ein paar Sachen kommen wieder. Beispielsweise so ein weisses Reibeding für die Küche wie es die Marktschreier gerne benutzen um alles mögliche zu schreddern.

Erstmal gab es aber einen Tischanbau – endlich mal wieder – und was zu essen. Nüssli vom Markt, Rotkraut aus der Kiste, Schnitzel von Hildis Kalb, Spätzle aus Mehl und Eiern und eine Pilzsauce dazu. Markus hat lecker Nachtisch mitgebracht. Cooool.

Zum Schluss gab es dann noch einen Stau in der Küche …

Dass der Einzug erfolgreich war, zeigen diese Bilder …

… auf denen gut zu erkennen ist, dass noch einiges zu tun ist. Nein, natürlich nicht nur für Heiner. Dass der Keller und die Garage funktionsfähig sind, geht ja alle etwas an.

Als ob sonst nichts los wäre hier …

Ich muss mal eine Rückblende machen. Die Kinder haben einen neuen Tisch. Den haben sie teilweise selbst zusammengebaut. Gut, ich habe ein wenig geholfen. Aber immerhin können sie daran sitzen und malen …

Das Problem, dass die ständige Berichterstattung etwas hapert ist vielfältig. Manchmal ist kein Film im Fotoapparat, manchmal ist der Fotoapparat nicht zur Hand, manchmal habe ich keine Zeit zu schreiben und manchmal bin ich einfach zu sehr beschäftigt um den Fotoapparat zu bedienen, manchmal ist wieder etwas anderes. Und manchmal ist einfach auch nicht so viel los. Manchmal dann aber wieder mehr.

So war heute Nudeltag. Clär hat die Nudelmaschine ausgepackt …

Der Postbote hat eine Sendung gebracht …

Ostheimer Tiere. So heißen die Teile. Im Hintergrund ist gut der Waldorfspielständer zu erkennen.

Hier noch ein Link zu einem vielleicht interessanten Zeitungsartikel. Abgesehen davon, dass der Initiator in der Nachbarschaft wohnt, fand ich den Artikel insofern bemerkenswert, als dass es offensichtlich tatsächlich noch Menschen gibt, die vor dem Lörracher Behördenapparat nicht gänzlich kapitulieren.

von wolfgang

Ressourcenverbrauch 2012

1. März 2013 in Allgemein

Natürlich, so wird Robert einwenden, werden Ressourcen bei uns nicht verbraucht, sondern nur umgewandelt. Ja Robert, Du hast natürlich Recht. Aber. … Es wird wohl ein paar Millionen oder so Jahre brauchen, bis das ganze in CO2 umgewandelte Erdgas wieder in fossile Energie umgewandelt sein wird. Daher bleiben wir mal beim volkstümlichen Begriff vom Ressourcenverbrauch. Ob der von den Bewohnern verursachte Plastikmüll jemals wieder einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden kann müssen wir an dieser Stelle mal offen lassen.

Wir fangen mal beim Gas an:

2002 – 41707 kwh
2003 – 44913 kwh
2004 – 51562 kwh
2005 – 43632 kwh
2006 – 43684 kwh
2007 – 30371 kwh
2008 – 33546 kWh
2009 – 28893 kWh
2010 – 37778 kWh
2011 – 27547 kWh (367 Tage)
2012 – 27632 kWh (350 Tage)

Was einen Mehrverbrauch von immerhin 5% bedeutet.

Machen wir beim Strom weiter:

2008: 5435,0 kWh
2009: 5478,0 kWh
2010: 6283,0 kWh
2011: 5555,0 kWh (357 Tage)
2012: 5089,0 kWh (388 Tage)

Das ist immerhin ein Minderverbrauch von 15,7%

Dieser Minderverbrauch ist vermutlich hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass unsere Waschmaschine im Keller das Wasser nicht mehr mit Strom aufheizt sondern im Sommer mit der Sonne und im Winter mit Gas. Was ein Stück weit den höheren Gasverbrauch erklärt.

Apropos Stromverbrauch. Wir haben den Anbieter gewechselt. Ging sehr einfach. Wir beziehen unseren Strom nun von Badenova. Nein, kein Ökostrom, denn Ökostrom gibt es nicht, auch wenn er vom Anbieter so bezeichnet wird. Aber regional. Aus Wasserkraft.

Wasserverbrauch:

2008: 242 m³
2009: 186 m³
2010: 245 m³
2011: 249 m³
2012: 202 m³

Auch hier haben wir weniger verbraucht. Die Ursachen sind vielfältig. 2012 wurden nicht mehr so viele Windeln gewaschen, auch haben sich mehr Bewohner tendenziell außer Haus aufgehalten und damit weniger Wasser verbraucht.

Ausblick

Der Winter bisher war nicht sehr kalt, Sonne hatten wir aber auch unterdurchschnittlich, sodass wir bisher kaum Wärme vom Dach holen konnten. Anne-Christin hat wieder einige Wochen mit Holz geheizt. Bislang gehen wir davon aus, dass wir im normalen Bereich liegen. Potenzial zum Sparen ohne Komforteinbuße haben wir allemal. Wir haben noch jede Menge trockenes Feuerholz und können noch jede Menge geschenkt bekommen. Wir müssen es nur sägen und aufstapeln.

Auch beim Plastikmüll werden wir Fortschritte machen. Danke.

von wolfgang

Telefon- und andere Geschichten

19. Februar 2013 in Allgemein

Unsere Suche nach den neuen Mitbewohnern ist noch nicht ganz abgeschlossen. Wir haben uns zwar entschieden, doch sind die, die dann mit uns wohnen wollen noch nicht so ganz fest entschlossen – aus verständlichen Gründen. So bleibt wieder einmal alles offen bis zur sprichwörtlich letzten Sekunde. Wie im richtigen Leben eben. So soll es offenbar sein. Derweil sind die Anzeigen im Immobilienscout und bei WG-gesucht immer noch offen. So lange noch nicht alle eingezogen sind, nehmen wir natürlich auch Bewerbungen entgegen. Wir führen die immer gleichen Gespräche, die dann aber auch wieder sehr unterschiedlich sind. Wir erklären, dass wir hier „aus einem Topf“ essen, da Privatwirtschaft in dieser Wohnform keinen Sinn macht. Dabei lernen wir, dass das, was für uns seit Jahren selbstverständlich ist, einfach ist, gut funktioniert, ökonomisch ist, ökologisch ist und Spaß macht für viele Menschen nicht so selbstverständlich ist und für manche ganz fremd. Und doch ist es so, dass genau dieses für uns sinnvoll ist, also voll Sinn. Wenn dies nicht so wäre, dann könnten wir genausogut in einer WG wohnen oder in einer Mehrraumwohnung oder einem Einfamilienhaus. Das tun wir ganz bewusst nicht. Also nochmals ein Hinweis für alle, die auf der Suche nach einem Zimmer sind: wir haben zwar im Haus Zimmer, aber wir haben noch viel mehr. Wir haben eine Gemeinschaft und wir haben Aufgaben, nämlich genau diese Gemeinschaft zu pflegen und mit zu gestalten. Das hört sich vielleicht abstrakt an und liest sich etwas komisch. Kann ich gut verstehen. Nein, wir sind nicht esotherisch, nicht biovegan, nicht christlich, nicht politisch, nicht anthroposonstwas und vielleicht auch nicht ganz normal sondern von allem so ein bisschen. Ein bisschen Wahlfamilie auf Zeit eben.

Apropos Mehrraumwohnung. Gerade war der Mann von der Telefongesellschaft da. Ja, in Lörrach wird Glasfaser verlegt. Wenn 1.600 Anschlüsse erreicht werden. Das werden sie natürlich. Ja, auch wir sind dabei. Nun wollte der gute Mann wissen, ob wir nun ein ein- oder Mehrfamilienhaus sind. Ja, sind wir. Wir haben uns dann auf Mehrfamilienhaus geeinigt, was ja bei der Telekommunikation auch wieder Sinn macht.

Letzte Woche habe ich mal die Telefonanlage ausgewechselt. Die alte gegen eine noch ältere. Es gab vermehrt Verbindungs- bzw. Verständigungsprobleme mit der seit mehr als zehn Jahren im Einsatz gewesenen Anlage, einer Siemens Gigaset 4175 ISDN. Ich habe dann wiedermal mehrere Stunden im Internet mit Recherchen verbracht, auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz. Jaja … VoIP war natürlich auch Thema. Die Fachleute diskutieren noch in den einschlägigen Foren und sind sich aber nicht einig. Nach weiteren Recherchen wurde klar, eine Anlage mit mindestens den Leistungsmerkmalen wie die 4175 wird nicht mehr hergestellt. Wir brauchen zehn Rufnummern, acht Endgeräte, Weiterschaltung, flexible Zuteilung der Rufnummern zu den Telefonen, internes Verbinden usw. Also bin ich im großen Auktionshaus auf die Pirsch gegangen und habe schließlich das Vorvorgängermodell mit einem Softwareupdate erworben. Erstmal auf Verdacht. Würde die neue Anlage tatsächlich eine bessere Verbindungsqualität haben? Schließlich wurde sie am letzten Wochenende installiert. Ein bisschen lästig dabei war, dass sie sich nicht über einen angeschlossenen Rechner konfigurieren lässt. – Es sei denn man hat einen Windows 98 oder Windows ME Rechner. Habe ich glücklicherweise nicht mehr. So muss die Anlage nun über das Telefon selbst konfiguriert werden, was aber mit ein wenig Übung auch funktioniert. Die bisherigen Versuche verliefen positiv.

von wolfgang

Rätselraten

12. Februar 2013 in Allgemein

Während ein Teil der Gesellschaft mehr oder weniger alkoholisiert in der Stadt unterwegs ist um in der kommenden Nacht Kinder und deren Eltern aus dem Schlaf zu schrecken, haben wir verschiedene Rätsel zu lösen. Das eine Rätsel ist möglicherweise das schwierigste: wer wird bald mit uns wohnen, Speis‘ und Trank hoffentlich in reichem Maße teilen, den Sandkasten nutzen und einen Teil der freien Zeit teilen. Denn all das wollen wir – brauchen wir. Sonst müssten wir nicht in dieser Form leben, sonst könnten wir ebenso eine Mehrraumwohnung benutzen oder in einer WG wohnen. In WGs ist es üblich, dass jeder seine eigene Suppe kocht. In Mehrraumwohnungen sowieso. Bei uns nicht.

Letzte Woche kamen wir auf die Idee mit dem Besichtigungstermin ohne Voranmeldung. Die Idee entstand aus der Tatsache, dass wir pro Woche etwa zwanzig Anfragen bekommen „Besichtigungstermin erwünscht“ – oder „ich interessiere mich für Ihr Angebot, bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf“ – oder anderen ähnlich aussagekräftigen Formulierungen. Wir wollten auch jenen Menschen die Möglichkeit geben uns kennen zu lernen, wir wollten auch diese Menschen treffen. Nun kommt die erste Frage: was schätzt ihr … wieviele BesucherInnen hatten wir am Samstag?

Und nun noch das dritte Rätsel: Was ist auf dieser Zeichnung abgebildet?

von wolfgang

Auszug, Einzug und Wiederkehr

3. Februar 2013 in Allgemein

Für eine Antwort auf die ewige Frage nach unserem Garten habe ich mal ein Bild gemacht. So sah es am 30.1.2013 um 21.53 aus. An der Absperrung gehen gerade zwei Fußgänger vorbei. Belichtungszeit ist eine halbe Sekunde, deswegen erscheinen die zwei Menschen etwas verschwommen. Hinter der Linde sieht man Jans Kastenwagen. Er räumt gerade die Sachen aus seinem Zimmer. Jan, war toll dass Du hier bei uns warst. Wir freuen uns mit Dir, dass nun eine andere Zeit anbricht. Das Bild wird vielleicht mein berühmtestes Bild in meiner Fotografenkarriere. Es ist einmalig. Nicht nur wegen Jans Kastenwagen. Auch die Baustelle verändert sich jeden Tag. Die Bäume in Forschders Gaarde werden wieder wachsen. Also eine einmalige fotografische Zeitdokumentation ist mir da gelungen. Das wird mir so schnell keiner nachmachen.

Das Zimmer war dann auch gleich wieder belegt. Annika wohnt für ein paar Monate hier. Vielleicht drei. Das werden wir sehen. Sie macht eine Ausbildung zur Gärtnerin bei Hoch-Reinhard in Fischingen. Das Bild passt zwar nicht so gut hier her, ist aber auch ein Zeitdokument.

Hier noch ein Bild aus unserem Garten …

Rahel ist wieder hier. Gestern spätabends aus Äthiopien wieder gekommen. Das ist wirklich schön, wir freuen uns sehr. Was sie in den letzten zwei Wochen erlebt hat können wir nicht ansatzweise verstehen. Sie hat uns ein Souvenir mitgebracht.

von wolfgang

Ein Boot fährt weiter. (Update)

26. Januar 2013 in Allgemein

Glücklicherweise nicht allzuviel weiter, sodass immerhin die Möglichkeit besteht, dass wir uns wieder zu Erdbeer- oder Kirschernte verabreden oder andere gemeinsame Aktivitäten entstehen können. Hier nochmal einen letzten Blick auf das Boot, das ein paar Monate auf unserem Balkon seinen Gasthafen hatte. Wir freuen uns für das Boot, dass es hier in Lörrach nun wieder einen Heimathafen gefunden hat.

Update:
Nicht wundern, das Boot darf noch etwas auf unserem Balkon bleiben. Bis es eben einen anderen Hafen gefunden hat.

von wolfgang

Bewohnersuche

22. Januar 2013 in Allgemein

Ich habe grade mal nachgezählt. Ungefähr den 37. Mitwohner suchen wir – innerhalb von 11 Jahren. Bei den Gesprächen mit Interessenten kommen immer mal wieder mehr oder weniger interessante Themen zur Sprache. Also weitere Statistik. Ungefähr elf Bewohner konnten in der Zeit ihres hier wohnens eine Partnerschaft aufbauen und ihren Wohnort in die Partnerschaft wechseln. Mir fällt grade auch nicht ein mit welchen Worten man diesen Vorgang am besten beschreibt. Ja genau. Zusammenziehen.

Nun wird Jan ja Ende Januar ausziehen und so wird das kleine Zimmer frei. Dieses haben wir auch ausgeschrieben. Insgesamt haben wir in den letzten drei Monaten wieder über hundert Anfragen per Mail bekommen. Hinzu kommen nochmal etwa genauso viele Versuche per Telefon Kontakt mit uns aufzunehmen.

Die Anzahl mag beeindruckend sein. Die Qualität ist dann doch eher ernüchternd. Etwa 80% kommen mit der sehr aussagekräftigen Anfrage „Ich interessiere mich für Ihr Angebot, bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf!“ – oder „Besichtigungstermin erwünscht!“. Bei den formulierten Anfragen überwiegen jene, die sich als „sauber, ruhig und ordentlich“ beschreiben. Dann kommt noch ein Teil, der zumindest belustigt „Hey, Eure WG ist ja voll cool! …“. Und dann bleiben wenige übrig die wir gerne kennenlernen.

Obwohl wir schon viele interessante Gespräche hatten, ist die Entscheidung noch nicht gefallen. Nein, wir sind nicht sehr anspruchsvoll. Wir wollen nur den Eindruck gewinnen, dass wir eine gute Zeit miteinander leben können.

Wenn ihr nun auf Eure wohlformulierte Anfrage noch keine Antwort bekommen habt, so kann das verschiedene Gründe haben. Zum einen bleibt immer so einiges liegen. Manchmal nehme ich mir vor noch eine Antwort zu schreiben, schaffe es dann aber doch nicht zeitnah – und dann verschwindet die Anfrage unter den vielen. Ich versuche dies zu verbessern. Manchmal war die Formulierung dann vielleicht doch nicht so gelungen. Möglicherweise hilft ein weiterer Versuch.

Lange Zeit hatten wir uns eine alleinerziehende Mutter oder einen alleinerziehenden Vater mit Kind als ideale Ergänzung im Haus vorgestellt. Die Bedingungen wären ideal. Wir haben eine funktionierende Infrastruktur, es gibt genügend „Spielraum“ zur persönlichen Entfaltung, die Miete ist preiswert, wir leben verkehrsgünstig, der Spielplatz ist nicht weit. Dennoch scheint dieses Vorhaben nicht so recht vom Glück verfolgt zu sein. Schade eigentlich. Aber nach elf Jahren bin ich sicher: wir finden Dich/Euch!

Nachdem unsere Büchsen leer waren, habe ich neue bestellt. Da ich doch einige Vorbestellungen hatte, habe ich gleich sechs Stück bestellt. Ich gebe gerne welche davon ab.

Ein Gruß geht gerade nach Äthiopien. Rahel ist für zwei Wochen in ihre Heimat geflogen. Wir wünschen Dir eine wundervolle Reise!

Gestern bin ich auf einen Link gestoßen, den ich Euch nicht vorenthalten will. Unter dieser Adresse http://www.mutmacherei.net/ findet ihr die Mutmacherei. Wenn ihr mich fragt, so finde ich dies eine gute Idee. Anstatt der Skandalpresse und Schreckensnachrichten auch einmal gute Nachrichten in die Welt zu senden. Bitte mehr davon!

Hier noch ein Bild vom kleinen Zimmer:

von wolfgang

Aus der Serie „Neujahrskarten“

8. Januar 2013 in Allgemein

Bei dieser Karte sieht man schon auf der Vorderseite von wem sie ist …

Kartenschreiber und Radfahrer … wenn Dich Deine Wege mal wieder hier in die Gegend führen. Schau‘ doch einfach mal rein. Kaffee gibt’s auch.

Manche Karten erreichen ihren Empfänger nicht. Vielleicht kann ein Blogleser uns weiter helfen.

Wir haben eine neue …

Eine andere Pfanne ist dafür aussortiert worden. Ganz dolles Ding! Bleibt nix hängen. Wenn alle gut darauf aufpassen, haben wir auch lange Freude daran. Pfannenbehandlung ist eigentlich sehr einfach. Nie, also wirklich niemals (!) mit harten Gegenständen darin herumwerken. Auch wenn man die Kratzer nicht sieht, so wird doch die Oberfläche beschädigt. Und nicht „durchglühen“. Das war’s eigentlich schon.

von wolfgang

Schönes Neues Jahr 2013 und Nachlese.

5. Januar 2013 in Allgemein

Ich hab noch gar nicht über Weihnachten geschrieben. Und das sollte ich unbedingt nachholen. Der 24. war angenehm unspektakulär. Wir hatten wirklich sehr schönen Besuch aus Malsburg und Lörrach und einen feinen Rehrücken mit Rotkohl und Semmelknödel. Zum Rehrücken gehören traditionell Preiselbeeren. Die Kinder wollten danach zu jedem warmen Gericht „Lamelade“ (Marmelade). Vom Reh hätte ich gerne ein Bild gemacht. Aber es war zu weit weg und ich glaube das Licht war auch nicht optimal. Von der Zubereitung habe ich lieber kein Bild gemacht. Wir sind noch nicht so geübt im Auslösen von Rehrücken. Und die Knödel sind zwar schön geworden aber irgendwie war ich zu beschäftigt ein Bild davon zu machen. Apropos Rehrücken. Ich habe zwar noch nie Rehrücken am Stück gemacht, das Rezept für den ausgelösten Rehrücken war aber absolut überzeugend. Hier wäre das Grundrezept. Bei der Soße sind wir allerdings abgewichen. Zum einen hatten wir nicht soundsoviel Stunden Kochzeit, zum anderen habe ich gerne viel Soße. Dennoch: Soße und Fleisch getrennt zubereiten bewährt sich.

Wir haben die kleinen Rückenfilets etwa 10 Minuten gebraten. Danach waren sie innen noch recht rot. Wir haben sie in Alufolie gewickelt und sie sind ganz durch geworden. Rückblickend würde eine Bratzeit von 8 Minuten genügen, dann wären sie möglicherweise noch zarter und saftiger. Dennoch, das Essen kann als gelungen bezeichnet werden. Ich habe leider nur noch ein unscharfes Bild von der Tischdecke nach dem Essen … Irgendeine Illustration musste einfach sein.

Am ersten Weihnachtsfeiertag hatten wir wiederum Besuch. Kalbsbraten stand auf dem Programm. Normalerweise rechnet man bei sowas 200 g pro Person. Wir waren fünf Erwachsene und zwei Kinder. Unser Braten hatte roh etwa 500 g. Zu wenig?

Unser Fleisch ist besonderes Fleisch. Nicht irgendwelches. Das Fleisch stammt vom Milchkalb oder vom Rind. Man kann es nicht kaufen. Man kann es über Beziehungen bekommen. Es ist ausgezeichnet im Geschmack, ist nicht mit Antibiotika belastet, braucht kaum Salz beim Kochen, benötigt eine kurze Garzeit und verliert auch kaum Wasser. Beziehungen braucht man deshalb, weil es nicht im Handel zu haben ist. Kein Metzger, kein Bioladen, keine Supermarkttheke kann so etwas bieten. Wir wissen wo es herkommt! Dieses Fleisch ist so gut, dass Gourmets bereit sind jeden Preis dafür zu bezahlen. Es ist garantiert frei von Lebensmittelskandalen. Es gibt kein besseres Fleisch. Das ist, wenn wir mal wieder menschheitsgeschichtlich einen ganz kleinen Schritt zurück gehen, eine Selbstverständlichkeit. Bevor Vieh aus Massentierhaltung in Großschlachthöfe gekarrt wurde, war es genauso üblich. Jeder wusste welches Tier er auf den Teller bekam. Heute braucht es mitunter kriminelle Energie um an solches Fleisch zu kommen. Uns ist ein solcher Fall bekannt. Also … wenn Ihr solches Fleisch bekommt und verarbeitet und esst: tut es mit Bedacht und Würde. Es wurde auch mit Bedacht und Würde erzeugt.

Alle wurden satt, es blieb noch etwas übrig. Dazu gab es Spätzle, übrige Soße vom Vortag, Rotkraut war auch noch da und den obligaten Salat, danach noch Mousse au Chocolat.

Silvester war etwas Besonderes. Crepes hatten wir schon lange nicht mehr. Also haben wir Crepes aufs Programm gesetzt. Und jetzt kommt der besondere Tipp: Crepes mit äthiopischer Soße.

Wer äthiopische Soße nicht kennt, hier einmal eine kurze Beschreibung. Man nehme zwei Zwiebeln und hacke diese sehr fein. In Öl lange andünsten. Dann kommt noch gepresster Knoblauch rein. Ein paar Zehen. Dann kommt noch äthiopisches Gewürz (eine Mischung mit Chili) dazu. Dann wird mit Tomaten aus der Dose aufgefüllt und langsam gekocht. – So ähnlich jedenfalls. Dann kommt noch gebratenes Putenfleisch oder gebratenes Hackfleisch rein.

Passt sehr gut zu Crepes!

Und zum guten Anfang …

Allen ein gutes Neues Jahr Zweitausenddreizehn!

Sorry für die grusigen Bilder.

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